Fragen
Welche Patienten behandeln Sie?
In meinen Auslandsjahren hatte sich der Schwerpunkt "Kinder" in meiner Praxis von alleine ergeben. Gerade im Ausland suchten viele Eltern einen sanfteren Weg als die Schulmedizin bietet sowie eine deutsche Betreuung ihrer Kinder. Über die Behandlung der Kinder kamen jedoch immer mehr Mütter und schließlich auch Väter zu mir, nachdem sie den Erfolg einer homöopathischen Behandlung mit eigenen Augen verfolgt hatten.
Mittlerweile betreue ich alle Altersgruppen, vom neugeborenen Erdenbürger bis zum pflegebedürftigen Senior.
Mit welchen Kosten muss ich rechnen?
Eine Erstanamnese in der Klassischen Homöopathie kostet zwischen 90 und 240 Euro – abhängig von der Krankheitsgeschichte und dem Arbeitsaufwand. Manchmal dauert eine Anamnese (das Erstgespräch) zwei Stunden. Rechnet man die Fallbearbeitung hinzu, so ist ein Zeitaufwand von drei Stunden durchaus möglich.
Dafür wird die weitere Behandlung deutlich günstiger. Folgetermine kosten zwischen 40 und 90 Euro – auch hier ist der Zeitaufwand entscheidend. In der Regel werden die Abstände der Konsultationen mit jedem Monat größer.
Ziel ist es, die Stabilisierung der Gesundheit so weit voran zu treiben, dass akute Erkrankungen immer seltener werden, bzw. der Körper immer besser in der Lage ist, sich bei entsprechender Ruhe und Pflege selbst zu helfen.
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen leider die Kosten für den Heilpraktikerbesuch nicht. Private Versicherungen erstatten – je nach Versicherungsvertrag – einen Teil der Kosten oder sogar die gesamten Behandlungskosten.
Können Bachblüten, Schüßler Salze und Homöopathische Mittel parallel eingenommen werden?
Diese Mittel sind gut verträglich und stören die jeweilige Wirkungsweise nicht. Dennoch ist es je nach Krankheitsfall ratsam, die Mitteleinnahme nicht gleichzeitig zu starten. So verliert man leicht den Überblick, welche Wirkungen oder Symptome welchem Mittel zugeschrieben werden können. Sinnvoller ist ein stufenweiser Aufbau der Mittel.
Vertragen sich schulmedizinische Anwendungen mit der alternativen Therapie oder muss ich mich zwischen Arzt und Heilpraktiker entscheiden?
Der Schwerpunkt der Schulmedizin liegt in der Beseitigung der Krankheitssymptome (Schmerzen, Entzündungsparameter) und nach Möglichkeit der Krankheitsherde (Bakterien, Viren oder andere Krankheitserreger).
In der Naturheilkunde dagegen wird der Körper (und der Geist und die Seele) so gestärkt, dass das Immunsystem mit potentiellen Erregern selber fertig und ihnen die Grundlage ihrer Existenz entzogen wird.
Idealerweise arbeiten Ärzte und Heilpraktiker zusammen, denn es gibt viele Krankheitsfälle, in denen eine ärztliche Begleitung notwendig ist. Nicht selten fehlt den Schulmedizinern aber die Zeit, den Patienten ganzheitlich zu erfassen. So kann ein regelmäßiger Austausch zwischen Arzt und Heilpraktiker hilfreich sein, um die Gesundheit des Patienten nachhaltig zu sichern.
