Klassische Homöopathie
Wenn der Körper durch eine Krankheit geschwächt oder irritiert ist, reicht die eigene Kraft nicht immer aus, um wieder gesund zu werden. Klassische homöopathische Mittel stimulieren die Selbstheilungskräfte des Patienten, so dass ein harmonisches Gleichgewicht erreicht werden kann.
Diese Mittel werden nach dem Ähnlichkeitsprinzip ausgewählt. Es wird die Arznei verabreicht, die in einer homöopathischen Arzneimittelprüfung die Symptome hervorbringen kann, die den Symptomen des Kranken am ähnlichsten sind. Das Mittel wird hochpotenziert; d.h. ab der Potenz C30 verabreicht. Durch die hohe Auflösung wirkt das Mittel weit über die physische Ebene hinaus.
Ein Fallbeispiel: eine jahrelange Migräne einer jungen Frau wird mit Natrium muriaticum behandelt, weil nicht nur die Schmerzsymptomatik von dem Mittel abgedeckt wird, sondern auch ihre Gemütslage, ihre Vorlieben und Abneigungen. Nicht selten tauchen unter der homöopathischen Therapie ältere, kleinere Beschwerden wieder auf (wie in diesem Fall ein rezidivierender Herpesbefall der Lippen), die dann heilen und im Idealfall nicht wiederkehren.
Ziel der Behandlung ist nicht nur die Beseitigung der Schmerzen, sondern eine grundsätzlich glückliche und ausgeglichene Lebenseinstellung.
